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24 Stunden Gastlichkeit

01.04.2021
24 Stunden Gastlichkeit

Wohlbekomm's

Mitte Mai öffnete das Münchner Restaurant Sir Helga endlich seine Türen. Geboten wird eine (kulinarische) Wohlfühloase mitten in der Stadt

Man weiß als Gast gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll: Im Sir Helga gibt es einfach so viel zu entdecken. Es lockt ein stylisches Ambiente, in dem dunkle Grüntöne dominieren, die geschickt durch Akzente in Mango, Gold und Rosa gebrochen werden. „Als würde M eine südliche Sonne durch das Blätterdach des Großstadt-Dschungels scheinen“, beschreibt es Sandra Gerhardt, Betriebsleitung des Restaurants, treffend. Dschungel trifft es in mehrfacher Hinsicht, denn neben der passenden Tapete gibt es zahlreiche Pflanzen, die mit Bedacht ausgewählt wurden und bei den Gästen für ein Gefühl von Erdung und Entspannung sorgen sollen. Zudem bringen sie noch mehr Leben in das Interieur – was den verwendeten Materialien gleichzeitig etwas Verspieltes gibt. Hier und da ergänzt durch einen auffälligen Neon-Schriftzug – und das gekonnte Spiel mit Kontrasten auf der einen, und Harmonie auf der anderen Seite, überzeugt.

Wohltat für Körper und Seele

Bislang konnten sich die Gäste am Ambiente aber nur bedingt erfreuen. Denn nach dem „Soft-Opening“ am 23. März 2021 durften die Gastgeber aufgrund der CoronaSituation nur den To-go-Betrieb starten. „Das war teilweise mühsam, da das To-goGeschäft deutlich langsamer anläuft im Vergleich zu einer ‚richtigen’ Eröffnung“, berichtet Sandra Gerhardt. Mittlerweile dürfen Gäste die Speisen aber auch vor Ort verzehren: Seit Mitte Mai gibt es etwa die beliebte Frühlingsbowl mit Bulgur, Apfel, Avocado, Roter Beete, Gurke und Spinat oder aber auch die Maishähnchenbrust mit grünem Spargel und Cranberrysauce, serviert mit einem Lächeln und bei Sonnenschein auf der Terrasse. Darüber hinaus darf man sich auf wöchentlich wechselnde, an die Saison angepasste Highlights freuen. Was alle Gerichte aber gemeinsam haben: „Sie sind eine Wohltat für Körper und Seele“, weiß Küchenchef Bernhard Valta. Gemeinsam mit seinem Küchenteam setzt er konsequent auf die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten, darunter etwa Dinzler, Ronnefeldt, Eizbach und der Backmanufaktur Julius Brantner. Übrigens: Vom Können des Teams dürfen sich die Gäste nicht nur beim Essen überzeugen, sondern auch beim Blick in die offene Küche. „Was aus unserer Küche kommt und dort verarbeitet wird, ist kein Geheimnis“, erklärt der Küchenchef. Und schnell wird deutlich, da werkeln Menschen, denen es in die Wiege gelegt wurde, Gastgeber zu sein. Ihre Hingabe und Leidenschaft erzeugen dieses Gefühl des Willkommenseins, das die Gäste von Sir Helga abholt.

Gemütlichkeit im Hier und Jetzt

„Dafür gibt es im Deutschen, wie in keiner anderen Sprache, sogar ein eigenes Wort: Gemütlichkeit. Und Sir Helga zeigt uns, wie viel Modernität dieses urdeutsche Gefühl heute verträgt“, ergänzt Julia Seiss, Geschäftsführerin der The Hosts Group, welche für das Konzept und die Entstehung von Sir Helga verantwortlich ist. Von Beginn an war das Konzept des Restaurants darauf ausgelegt einen Ort zu bieten, wie ihn die immer offenere Gesellschaft heute braucht. „Eine Wohlfühloase mitten in der Stadt, wo Menschen so sein können wie sie wollen. Ein Ort, der ein hohes Maß an Freiheit und Ambiguität zulässt“, weiß Julia Seiss. Und genau das spiegelt auch der Name wider: Während das „Sir“ für höchste Ansprüche, internationalen Flair und solide Qualität steht, suggeriert „Helga“ die Liebe und Herzenswärme einer urdeutschen Lieblingstante, die einen mit großgezogen hat. Und dank sinkender Inzidenzen darf diese Liebe auch endlich live und in Farbe durch die leidenschaftlichen Gastgeber ausgestrahlt werden.

Plan für die Zukunft

Und während der Betrieb in München noch anläuft, sind schon weitere Pendants in Berlin, Düsseldorf und Hamburg in Planung. Von einem Franchise-Konzept kann aber nicht die Rede sein: „Wir planen Gastronomie mit System, jedoch sollen alle weiteren Stores auch in Eigenregie betrieben werden“, erklärt Julia Seiss. Schließlich stehen hinter der Betreibergesellschaft Gastgeber aus Leidenschaft, die die Städte um neu gedachte Wohlfühloasen bereichern wollen. „Es geht heute mehr denn je um eine auf allen ebenen unvergessliche Experience für jeden einzelnen Gast“, ergänzt sie. Und unvergesslich ist ein Besuch im Sir Helga allemal – auch dank der Symbiose von Herz und Verstand.

Jeanette Lesch

Quelle